Düsseldorf, den 21.08.2017

Vermischtes




Ein Sammelsurium von Dingen, die uns sonst noch beschäftigen.

                    Zu Ihrer Erbauung und Erheiterung.




Sommerzeit, Ferienzeit: Ein Düsselrad auf Reisen!



Herzlichen Dank an den Einsender!




Grün ist die Hoffnung: https://radschlag.duesseldorf.de
Die neue große "Radschlag"-Kampagne für besseres radeln in :Düsseldorf. Vom Oberbürgermeister persönlich. Mit bei den Hoffnungsträgern ist natürlich Ihr Heimatverein :Düsselrad.

Deshalb: Alles was das Herz begehrt, und alles in Tagesleuchtgrün: 1a klebriges Körnerenergiefutter, prima Tourenguides und Radnetzstadtpläne, patriotische Müllmannwesten - und alles FREE FOR ALL, solange der Vorrat reicht.

GREIFEN SIE ZU!






Das kann einfach nicht gut gegangen sein ...



Bleiben Sie mit dem Drahtesel lieber auf dem Boden der Tatsachen. Bei Düsselrad sind Sie da schon ganz richtig. Wir versprechen Ihnen weder das Blaue vom Himmel, noch das Sie da mit dem Radl hinkämen!




Strahlemann, von wegen trübe Funzel!

Jahresende, ein bißchen Luft im Reparaturbetrieb und da ist mal wieder dieses: "Weißte Chef, ich kann gerade einfach keine Kindersitze mehr sehen. Könnten wir jetzt mal was Schlimmes erfinden, bitte?"

Was dabei herauskam, und vor allem wie, lesen Sie hier. Don´t try this at home:)








Stoewer´s Greif? Alter Falter!

Lesen Sie hier, wie mir so ein "elegantes, vorzügliches Damenrad" zufiel und was ein wenig Ahnenforschung ergab: Irrungen und Wirrungen. Typisch Fahrrad eben.






Das 5-Sterne-Hotel für Ihren Drahtesel :-)



Manchmal ist weniger scheints doch mehr. (Thx www.yelp.de)




Düsselrad, Düsseldorf.




Bilder von der Sternfahrt 2015. Dank an: www.talradler.de / www.adfc-nrw.de


Zückerchen!



Süße Beute - Made my day!

 

Ich stehe eines grauen Morgens vor einem grauen Mann, die Moral noch nicht zum allerbesten, und der trägt mir sein Problem vor. Ich schaue an seiner grau versifften, arg runtergefahrenen VSF-Kiste runter und will ganz dringend viel mehr Kaffee.

 

Plötzlich klopfts mir auf die Schulter und die schönsten Mandelaugen strahlen mich an und reichen mir eine Tafel Schokolade, liebevoll mit einer Schleife drum und fünf Euro drunter: "Es fährt wieder ganz normal, vielen lieben Dank für gestern!"

 

Ich erkenne die Schöne wieder, neu zugezogen, der hatte ich am Vortag ihr altes Hollandrad wieder zurechtgebogen, nachdem der Bahntransport es ordentlich mitgenommen hatte. Sie lacht und huscht ab und ich stehe da mit meiner Schokolade und schaue zu dem grauen Mann und dem grauen Problem.

Dem steht der Mund offen.

Plötzlich gehts wieder.




Erste Anzeichen von Frühling

Dem Wetter zum Trotz: Seit 1. Februar ist bei Düsselrad das Licht wieder an und seitdem gibts wieder wie immer das ganze Jahr durchgehend unsere berühmte Putz-und-Flickstunde, lecker Bömms und frische Holländer für alle!







"Oh, was für ein Sauwetter!"

Die beste Zeit im Jahr, über ein Lieblingsfahrrad nachzudenken.

Bevor im nächsten Frühjahr die Sonne wärmt und der Schuh drückt.

Ein sehr kleiner Leitfaden hier.









British Steel: The Raleigh. "Needs little polish".

Nach dreißig Jahren in liebevollem Erstbesitz zur Grundüberholung bei Düsselrad.

Hier die Resultate einer mehrwöchigen Frischzellenkur






Erste Liga: Das Fortuna-Fahrrad - Kaffeehauspunkte an jeder Ecke!



Fahrbereit und zur glänzig schwarz-rot steht es endlich auf unserem Präsentierteller, daß wirklich hübsch geratene Fortunarad. Kein überteuerter Fandom-Ramsch, sondern tatsächlich ein erstklassig verarbeitetes Manufakturstück, welches Verein wie Fahrer lange Zeit die Treue halten wird. Sieht gut aus und fährt noch besser.




Farbe bekennen: Reifen müssen nicht schwarz sein!



Schwarz kann jeder

28"-Reifen für alle gängigen Touren- und Hollandräder gibt es bei Düsselrad nicht nur in schwarz und creme, sondern auch in rot, gelb, grün und blau.

Und ja, auch in pink!




Jetzt ganz neu in der Sportabteilung: Trinkflaschenhalter!



*Geschenktip*





Ein ganz großer Wurf der 1910er Jahre: Der Roadster.

Sturdy, reliable, beautiful. "The Atlas" kommt heute aus der ehemaligen britischen Kronkolonie Indien - und brauchte für den modernen Verkehr ein Quentchen Nachhilfe. Lesen Sie, wie man Fahrspaß in ein Fossil einbaut.

Mehr...

 




Im Blick der Leute, die hier leben. Und offensichtlich gern gesehen. Danke!



Oben Mitte: Am Torflügel vom Eingang lehnt zu Ladenzeiten das Hochrad.




Weit weg? Zu faul zum laufen? Es hört nicht auf, zu regnen? Machen Sie einen virtuellen Rundgang!


Neu: Marcus Mitter und Crew von 360-UP bescheren uns einen virtuellen Rundgang. Ein tolles Stückchen Internet: Sie können sich ab sofort ein wenig bei uns umschauen, ohne sich überhaupt erheben zu müssen. Alles was Sie brauchen, ist eine nicht ganz langsame Leitung und ein wenig Gespür, wie Sie sich da mit Maus oder Knöpfchen rein- und rauszoomen.

Viel Vergnügen!


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Na siehste, war doch alles Quatsch: "Helmpflicht führt zu mehr Unfällen" Sehr schöner Artikel in der TAZ über Pappmützenpsychologie:


http://www.taz.de/!119980/

 

Gefährlicher Kopfputz

 

Erst wenn viele Radfahrer auf der Straße sind, nehmen Autofahrer auch Rücksicht auf sie. Der Helm bewirkt bewiesenermaßen das Gegenteil.

 

Die Helmpflicht macht das Fahrradfahren nicht sicherer, sondern gefährlicher. Das mag überraschen – ist aber nachgewiesen und Konsens in der Unfallforschung.

 

Nachdem in Australien die Helmpflicht eingeführt worden war, nahm das Fahrradfahren bei jungen Menschen um 30 Prozent ab. Zugleich stieg das Unfallrisiko für die verbliebenen Radfahrer beträchtlich. Je weniger Radfahrer auf der Straße sind, desto rücksichtsloser wird das Verhalten der Autofahrer.

 

In Vancouver, wo es auch eine Helmpflicht gibt, tragen daher inzwischen viele T-Shirts mit dem Spruch: „I wear a helmet so that you can drive like an idiot“.

 

Auch der Verkehrspsychologe Ian Walker von der Universität Bath hat mithilfe von Selbstversuchen festgestellt, dass er häufiger mit höherer Geschwindigkeit und geringerem Abstand überholt wurde, wenn er einen Helm trug. Wohl unbewusst handeln Autofahrer nach dem Motto: Dieser Radler ist ja geschützt, da braucht man keine Rücksicht zu nehmen. In den USA tragen 38 Prozent der Radler einen Helm, in den Niederlanden 0,1 Prozent. Trotzdem werden in den USA auf der gleichen Distanz zehnmal so viele getötet wie in den Niederlanden, wo das Fahrrad das nationale Fortbewegungsmittel Nummer eins ist.

 

Viele Städte in Europa fördern eine bessere Fahrradkultur, indem sie ein stadtweites Leihfahrradsystem einführen. Nicht nur in Amsterdam und Kopenhagen, auch in Brüssel und Paris kann man beobachten, dass die Unfallzahlen abnehmen, je mehr Fahrradfahrer auf der Straße unterwegs sind.

 

Auch deutsche Städte führen zunehmend solche Leihsysteme ein. Die Helmpflicht würde allerdings die Attraktivität eines solchen Angebots massiv verringern, da der verpflichtende Helm extra vor einem Diebstahl geschützt werden müsste.

 

Und dann wären da noch die Kurzstreckenradler. Die zwei Kilometer bis zur nächsten Haltestelle von U-, S- oder Straßenbahn nur mit Helm? Muss ich den dann den ganzen Tag mitschleppen? Viele werden sich dagegen entscheiden.

 

Nur subjektiv sicherer

 

Radler, die sich mit einem Kopfschutz besser geschützt fühlen, sollen diesen natürlich tragen. Die Kritik richtet sich allein gegen die Helmpflicht. Denn wir wissen auch: Man fühlt sich als Radler auf Gehweg-Radwegen ebenfalls subjektiv sicherer, obwohl diese – statistisch belegt – besonders unfallträchtig sind und die Gefahr objektiv riesengroß ist.

 

Die Geschichte einer Mutter, die in Berlin hinter ihrem Kind auf einem Gehweg-Radweg radelte und mit ansehen musste, wie es von einem rechtsabbiegenden Auto getötet wurde, ist unvergessen. Grundsätzlich gilt: Mehr als die Hälfte der tödlichen Radunfälle geht auf Kollisionen mit rechtsabbiegenden Lkws zurück.

 

Wer tatsächlich die Sicherheit erhöhen will, der integriert Radstreifen auf der Fahrbahn. Sie erhöhen die Sicherheit, weil die Sichtbeziehung der Verkehrsteilnehmer entscheidend ist. Auch deshalb werden in Berlin seit einigen Jahren anstelle der Gehweg-Radwege nur noch Fahrradstreifen auf der Fahrbahn markiert (kostengünstiger sind sie auch).

 

Das Konzept „Radweg = Rad weg von der Straße“ hat nach mehr als 20-jähriger Gültigkeit zum Glück ausgedient, und zwar in vielen Städten und Gemeinden.

 

Unschuldig verurteilt

 

Noch ist das Tragen eines Helmes gesetzlich nicht vorgeschrieben, und auch Verkehrsminister Ramsauer (CSU) lehnt das ab. Das Oberlandesgericht Schleswig hat jedoch am 5. Juni 2013 einer Radfahrerin eine Mitschuld von 20 Prozent an ihren schweren Kopfverletzungen gegeben, weil sie keinen Helm getragen hatte. Am eigentlichen Unfall trug sie keine Schuld.

 

Sie fuhr an einem parkenden BMW vorbei, als die Fahrerin plötzlich die Wagentür öffnete, ohne in den Rückspiegel zu sehen. Ob das Gericht bei einem Fußgänger oder Autofahrer im Cabriolet ähnlich urteilen würde, wenn auch hier ein Helm die Unfallfolgen reduziert hätte? Wohl kaum.

 

Sollte sich nun nach diesem Urteil die neue Rechtsauffassung durchsetzen, dann müssten Radfahrer bei jedem Unfall ohne Helm damit rechnen, eine Mitschuld zu bekommen und die Behandlungskosten für ihre Verletzungen selbst zu tragen. Das wäre die Helmpflicht durch die Hintertür über die Versicherungen und die Gerichte – aber nicht durch das gesetzgebende Parlament.

 

Berlin: im Schnitt 19 km/h

 

Natürlich ist es wichtig, Unfallfolgen zu mildern. Noch besser ist es aber, Unfälle zu reduzieren, von denen sich fast drei Viertel innerhalb von Ortschaften ereignen. Dabei werden ein Drittel durch überhöhte Geschwindigkeit verursacht. Wer Unfälle vermeiden will, sollte deshalb die Geschwindigkeit senken.

 

Das Europäische Parlament hat 2011 mit großer Mehrheit den zuständigen Behörden „nachdrücklich empfohlen“, in Stadtgebieten „generell eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vorzuschreiben“. Diesem Antrag haben alle deutschen Abgeordneten zugestimmt – auch die von CDU, CSU und FDP.

 

In Berlin etwa liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit ohnehin nur bei 19 km/h. Da in deutschen Städten – so Peter Ramsauer – 90 Prozent aller Autofahrten kürzer als 6 (!) Kilometer sind, ist ein Zeitverlust quasi nicht existent.

 

Die Geschwindigkeit ist das Problem

 

Umso größer ist aber der Sicherheitsgewinn. Allein mit Tempo 30, das den Bremsweg von 28 auf 14 Meter halbiert, ließen sich die Unfallzahlen um 42 Prozent verringern.

 

Bei einem Zusammenprall – in drei Viertel dieser Unfälle ist der Autofahrer schuld – werden bei Tempo 30 nur 10 Prozent der schwächeren Verkehrsteilnehmer, bei Tempo 50 aber 80 Prozent getötet.

 

In vielen deutschen Städten gilt auf der Mehrheit der Straßen Tempo 30, in Berlin ist dies gar auf fast 80 Prozent der Straßen vorgeschrieben. Gälte das als Regelgeschwindigkeit, müssten nur die verbliebenen Tempo 50-Straßen ausgeschildert werden. Der Schilderwald wäre gelichtet, die Akzeptanz größer, die Kosten gesenkt und die Sicherheit spürbar erhöht.

 

Es wäre so einfach und nicht einmal teuer, sondern billiger, Fahrradfahrer zu schützen. Und doch geht die Entwicklung in die andere Richtung.




Düsselrad geht in den Untergrund


Über 100 qm neue Ladenfläche wollen erkundet werden! Reichlich Platz für Kind und Kegel - und all die Kisten und Kästen und Körbchen, die Sie sowieso schon immer haben wollten! Ein erster kleiner Eindruck aus der Linse von Saltatio Mortis: Mehr...




Line, acht Jahre, möchte wie Papa auch ein Düsselrad fahren. Aber in blau!



Danke für das schöne Bild, Line. Wir basteln auch schon dran!




Nostalgia


Alte Fahrradreklame ist wundervoll, weil mit dem Pinsel gemalt: Das schwebt, das fliegt, da schiebt ein Engel und Kaffeehauspunkte gibts außerdem! 

Verändert hat sich also eigentlich nicht viel, aber man es

früher so schön vorgetragen. Mehr...




Da kommt keiner dran vorbei: Ein Rennerle in Schwarz-Orange. Für einen technik- und qualitätsbegeisterten jungen Mann mit unheimlich scharfem Auge: Vielen Dank für die guten Worte und die brillianten Bilder, das hat uns allen hier viel Spaß gemacht!









Frühling in Farbe :-)






Einfach, weil ich die Dinger so schön finde ...



... und weil wir ab sofort auch die Jagdflieger der "Modern-Serie" im Schaufenster haben und zur Probefahrt anbieten: Retrovelo - Immer wieder ein Genuß!





"Leben auf der Überholspur"

Hier ein Rahmen, dort ein Laufradsatz... Wie aus noblen Überbleibseln ein Sportrad mit Nehmerqualitäten wurde.

Mehr demnächst...






In eigener Sache: Unser Printmotiv für die Herbstausgabe der "Rad am Rhein".





"Das meistverkaufte Ersatzteil"

Was ist  Hamwanich? Und warum ist es eins? Warum nicht immer der Schluffi hinter der Theke der Schuldige ist.

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"Bitte ein ganz normales Fahrrad"

Wie aus einem alten, ausgedienten Sportrad etwas Hübsches wurde. Von einem, der auszog, um endlich bequem zu sitzen....

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"Pilen": Schwedenpfeil mit brauner Sonderausstattung: Ballonreifen, Ledergriffe und Brookssattel. Einfach Gottvoll! Und es fährt so gut, wie es aussieht. Foto: A. Mertner





"Those were the days my friend..."

Zum Abgesang der kleinen Benzinmotoren:

An diesem Wesen soll die Welt genesen??

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"Da fehlt doch was?"

Sie werden sich beim stöbern vielleicht gefragt haben, warum Sie manche Fahrräder nicht gefunden haben....

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