Düsseldorf, den 21.10.2017

Was bitte ist ein Hühnerschreck?!


Hühnerschreck ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für benzinmotorgetriebene Fahrräder, speziell der in den 50ern in Magdeburg gebaute M.A.W. ist unter diesem Namen berühmt geworden. Der Begriff kommt nicht ganz von ungefähr, weil man sich vor 60 Jahren um den Auspuff nicht viele Gedanken machte. Man hatte einen, jaja - und so bliesen die kleinen Kerle ihre Lebensäußerungen recht ungeniert den Nachbarn und dem sozialistischen Federvieh um die Ohren.




Und warum?

Alle Antriebsvarianten dienten damals wie heute zunächst als Trethilfe, und nicht für Lahme, sondern für Beschäftigte. Es wird meist ein gewisses Maß an Sportlichkeit vom Fahrer gefordert - beim Anradeln.

Man fuhr aus lauter Spaß an der Sache schon vor 100 Jahren Rennen auf zwei Rädern mit Konstruktionen, die dem Fahrrad unmittelbar entlehnt waren.

Moderne elektrische Lösungen versprechen vollen Schwung aus dem Stand ohne Startprozedur, besonders praktisch bei reichlich Einkaufstüten. (Und keine Hühnerschreckerei: Es funktioniert geräuschlos)




Hohe Suchtgefahr

Wer so etwas einmal "erfahren" hat, kommt meist nicht mehr davon los. Das Fahren ohne Helm und der starre, hohe Rahmen eines Fahrrades vermitteln ein Fahrgefühl von "Motorrad pur", das mit Rollern oder modernen Motorrädern und nach aktueller Gesetzgebung legal gar nicht mehr zu haben ist.




Wir stehen auch drauf!

Düsselrad bekümmert sich um alle diese Vehikel, ob benzin- oder stromgetrieben, ob alt oder neu. Wir konfektionieren und reparieren. Wir beraten unsere Kunden, was immer auch gewünscht wird. Hier sind Sie mit Ihren Ideen völlig richtig, hier werden Sie nicht stiefkindlich behandelt, weil Sie keine 100 PS haben - ganz im Gegenteil.




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