Düsseldorf, den 22.08.2017











Vorgestellt: Düsselrad in der "Rad am Rhein", Frühjahrsausgabe 2015






Maes über Demokratie, Geschenkbändchen und Felgen in Sonderfarbe.



Westdeutsche Zeitung vom 13. Mai 2013




1. Preis bei der ADFC-Sternfahrt 2013: Ein Fahrrad von Düsselrad

Fünftausend Radler vom Niederrhein (offiziell beginnt dieser ja nördlich von Bonn), dem Bergischen und dem Ruhrgebiet strahlten bei der Sternfahrt mit der Sonne um die Wette. Die Sonne legte sich mächtig ins Zeug, aber die 5000 Radbegeisterten waren spätestens ab der Toulouser Allee unschlagbar. (Mehr)

Wir stifteten den Hauptgewinn in der Klasse "Witzige, bissige, lustige Räder": Ein brandneues Dreigang-BBF "Oslo".




Im Bild: Das Mutterschiff "Kangaroo" in voller Fahrt. Quelle: ADFC



Things with wheels that are cool



Grüße aus dem sonnigen Kalifornien: Jesse aus San Diego widmet Düsselrad einen sehr schön und liebevoll gemachten Blogpost in seinem hochkarätigen Blog

"Just a Car Guy"

 

Thanks a lot mate, we loved it!




Jo Achim Geschke in der WAZ über die ADFC Sternfahrt am 5.5.2013:




Fahrradclub fordert Tempo 30 in der Stadt

 

  Stadtmitte. Auch wer nur am Wochenende mit dem Rad unterwegs ist, kennt diese Erfahrung: „Fußgänger gehen nicht über eine Straße, ohne auf Autos zu achten, sie achten aber selten auf den Fahrradweg“, sagt Rüdiger Heumann von Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Es fehle der „Respekt vor den Radlern“ - und das gelte auch für die Stadt: Der ADFC fordert mehr ausgebaute Radwege, dort parkende Autos müssten sofort abgeschleppt werden, und zudem müsse die Stadt mehr Geld für den Radverkehr ausgeben, so der Vize-Vorsitzende des ADFC. Am Sonntag, 5. Mai, sind unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“ alle Radler aufgerufen, an der Sternfahrt teilzunehmen, bei der voriges Jahr 4000 mitmachten.

 

Der Fahrradclub schätzt, dass in der Landeshauptstadt rund 500 000 Räder über die Straßen rollen - auf viel zu wenig ausgebauten Radwegen. Heumann verweist auf das Vorbild Kopenhagen oder auch Amsterdam, wo es großzügige, zweispurige Radwege neben den Autostraßen gibt. „Im städtischen Haushalt sind für den Radverkehr jetzt nur 750 000 Euro eingeplant, das ist zu wenig. Wir hoffen, das wir nächstes Jahr wieder bei der Summe von rund 1,5 Millionen Euro sind“, so Heumann. Zudem, so der ADFC-Vorstand, habe die Stadt das Parken auf vielen Bürgersteigen und Radwegen erlaubt. Er fordert, dass diese Autos sofort abgeschleppt werden. Denn allein plötzlich geöffnete Türen gefährdeten die Radfahrer, dadurch entstünden viele Zusammenstöße.

 

Die Unfallbilanz für Radfahrer ist alarmierend: Im vorigen Jahr zählte die Polizei bei 643 Unfällen mit Radfahrern drei Tote, 71 Schwerverletzte und 567 leicht Verletzte. Bei der Hälfte der Unfälle waren die Radler schuld am Unfall.

 

In engen Straßen bewegen sich allerdings viele Radler direkt neben dem gefährlich nahen Autoverkehr. Heumann erneuert daher die Forderung des ADFC, in der Stadt generell Tempo 30 einzuführen. Durchgangsstraßen mit höherem Tempo müssten dann gesondert genehmigt werden.

 

Zur ADFC-Sternfahrt am Sonntag, 5. Mai, können Radfahrer auch ihren Drahtesel und sich selbst fantasievoll schmücken und verkleiden. Eine Jury kürt den Sieger, der ein Gefährt des Sponsors „Düsselrad“ gewinnen kann.

 

Jo Achim Geschke

 

(Zum Artikel)

 

 

 

 

 

 

Kommentar:

Düsselrad teilt nicht alle Ansichten des ADFC und ist explizit NICHT für Tempo 30!

Augen auf, vorausschauende Fahrweise und Laissez-faire sollten reichen!

 

 

 

 




Die Westdeutsche Allgemeine vom 4. Mai 2013 über den Girls Day:


... Es sind aber auch die kleineren Betriebe, die sich den Mädchen annehmen. Franz-Josef Maes, Inhaber des Fahrradservices „Düsselrad“ in Unterbilk kooperiert da schon seit vielen Jahren mit dem Jugendamt. Morgen werden etwa zehn Mädchen zu ihm kommen und so viel wie möglich über den Drahtesel und dessen Reparatur lernen. „Wir finden es wichtig, sich Zeit für den Nachwuchs zu nehmen“, sagt Maes, dessen persönlicher Girls’ Day unter dem Motto „Schrauben, Schreiben, Lächeln“ steht. „Am Ende des Tages nehmen unsere Gäste ein bisschen was mit“, sagt er mit einem Augenzwinkern: „Und sei es, dass sie ihr Fahrrad demnächst selbst reparieren können!

...

(Mehr)




NRZ am 2. März 2013



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 Maes macht mobil

 

Der Fahrrad-Service Düsselrad in nicht nur in Unterbilk erster Anlaufpunkt für Bike-Freunde: Franz-Josef Maes führt den Laden seit zehn Jahren erfolgreich -

und mit ruhigem Händchen.

 

Auf dem Bürotisch von Franz-Josef Maes stehen zwei Computer. Daneben ein Fossil, eine abgewetzte Schreibmaschine der Marke Adler. „Ich mag alte Dinge“, sagt der freundliche Herr mit Blaumann, Nickelbrille und wilden, grauen Haaren, die notdürftig zum Zopf zusammen gebunden sind. „Ich mag übrigens auch die Darstellung alter Dinge“. Er deutet auf einen Wandkalender, auf dessen Februarblatt das Gemälde eines urigen Rennrads zu sehen ist. Apropos Rad: Franz-Josef Maes, der von Freunden, Bekannten und auch vielen Kunden nur „Jojo“ gerufen wird, hat die Leidenschaft für Drahtesel zum Beruf gemacht. Er betreibt an der Konkordiastraße 61 den Fahrradhandel und -Service „Düsselrad“. Nicht nur für die Menschen im Viertel ein erster Anlaufpunkt, wenn es um das geliebte Vehikel geht.

Düsselrad liegt in einem romantisch anmutenden Hinterhof in Unterbilk. Düsselrad besteht auf etwa 200 Quadratmeter großer Fläche aus zwei „Showrooms“, einer Werkstatt und einem Büro. Düsselrad bearbeitet pro Jahr weit mehr als 2000 Aufträge. Und wer zu Düsselrad kommt, hat den Eindruck, die Firma bestünde schon in dritter oder vierter Generation. Dabei hat Maes erst vor zehn Jahren hier angefangen. „Ich habe es irgendwie geschafft, dass die Leute glauben, mich gäbe es hier schon immer“, grinst der 49-Jährige.

Vielleicht liegt es daran, dass hier der Radfahrer noch König ist und der Schrauber noch wirklich was vom Schrauben versteht. Vielleicht liegt’s auch daran, dass bei Düsselrad keine Verkäufer mit Vertretercharme herumschlawenzen. Oder daran, dass es keinen Kundenmassenabfertigung gibt, höchstens ein wohl organisiertes Chaos und – vor allem – vom Inhaber und seinem Kompagnon Andreas „Isi“ Mertner – freundliche und kompetente Beratung. Maes macht mobil – praktisch und gut.

Düsselrad ist aber nicht nur Folklore, sondern auch seit vier Jahren der Hersteller des beliebten, gleichnamigen Fahrrads. Ein hochwertiges Fabrikat, dessen „Rohbau“ in einer Bielefelder Partnerwerkstatt hergestellt wird und das an der Konkordiastraße – ganz nach den individuellen Wünschen der Kunden – veredelt wird. Lenker, Sattel, Klingel, Pedale und Farben von Taubenblau über Giftgrün bis zu Mausgrau – Bei Düsselrad bekommt jeder sein ganz persönliches Düsselrad-Exemplar. „Ich bin so eine Art Kleinkonfektionär“, sagt Maes, der für eines dieser Düsselräder zwischen 600 und 800 Euro verlangt.

„Jojo“ Maes, der irgendwie an Daniel Düsentrieb erinnert, hat nicht immer in Fahrrädern gemacht, früher war er ziemlich abgehoben. Er hat Leute im Heißluftballon über Europa und den Westen der USA chauffiert und dafür Geld genommen. Dann kam der Luftikus langsam wieder runter, baute zwischenzeitlich in München Internet-Netzwerke auf. „Doch ich habe gemerkt, dass ich nicht so nach Bayern passe und vor allem, dass das moderne Berufsleben mit seinem seltsamen Hierarchiedenken nix für mich ist“, sagt Maes.

Dann kam schließlich die heute 17-jährige Tochter Annika, „Jojo“ wurde sesshaft und gründete in seiner Heimatstadt Düsselrad. „Diese Entscheidung habe ich nicht nie bereut“, sagt der Fahrradexperte, der für so ziemlich alles, was sich bewegt, einen Führerschein besitzt. und mit seiner Gattin Sabine auch lange Jahre mit dem Motorrad an so genannten Gespannrennen in der Eifel teilnahm. Die zahlreichen Pokale, die in der Werkstatt auf den Regalen stehen, machen deutlich, dass die beiden auch auf der Landstraße ein gutes Team sind.

Maes sammelt ohnehin gern. Nicht nur Fahrräder – das älteste Modell von 1910 hängt an einer Wand im Innenhof –, sondern auch Motorradtanks und eben Schreibmaschinen. Was er gar nicht mag, sind Mountainbikes. „Achtzig Prozent, die von denen auf dem Markt sind, sind Schrott“, versichert er.

Aber auch solche „Bergfahrräder“ nimmt der Düsseldorfer bei Düsselrad in Reparatur, wenn etwa einmal das Tretlager hin ist oder die Kette nicht mehr so will. Überhaupt ist für Maes und seinem Kollegen „Isi“ kein Auftrag zu heikel. Mertners achtjährige Tochter Line hat unlängst für den Papa ein Bild gemalt, auf dem ein wunderschönes Fahrrad mit niedrigem Einstieg und in der Farbe Himbeerrosa zu sehen ist. „So ein Fahrrad will ich haben“, hat Line ihrem Vater deutlich gemacht. Er hat sich bereits an die Arbeit gemacht.

Von Stephan Wappner




NRZ am 2. März 2013: "Frühjahrsputz fürs Fahrrad"



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Zum Start der Saison gibt Düsselrad-Mechaniker Andreas Mertner wichtige Tipps

 

Ich fahr’ so gerne Rad! Wer regelmäßig in die Pedale tritt, hält sich fit und gesund. Der Radfahrer sollte aber auch nicht vergessen, dass der geliebte Drahtesel – wie andere „Lebewesen“ eben auch – ständige Pflege braucht. Der Start des meteorologischen Frühlings ist ein günstiger Zeitpunkt, sein Rad auf Vordermann zu bringen. „Manchmal reicht ein Lappen und ein paar Tropfen Öl, um das Fahrrad fürs Frühjahr fit zu machen“, sagt Andreas Mertner vom Fahrradhandel und Dienstleister „Düsselrad“ an der Konkordiastraße in Unterbilk. Manchmal aber auch eben nicht. Hier eine NRZ-Checkliste für den Fahrrad-Frühjahrsputz. Daran sollten Sei denken, bevor Sie sich auf den Sattel schwingen.


Bremsen

Das größte Unfallrisiko entsteht durch den allmählichen Verschleiß der Bremsbeläge und durch falsche Einstellung der Bremsen. Deshalb sollte vor Fahrtantritt ein Funktionstest gemacht werden: Haben die Bremshebel am Lenker noch genug Kraft? Bewegen sich die Gelenke und damit die Bremsbacken am Rad zurück, wenn die Bremse losgelassen wird? „Wenn sich nicht mehr viel bewegt, sollten der Schmutz entfernt werden und die Gelenke Öl bekommen“, so Mertner. „Wenn es keine Bremswirkung mehr gibt, muss in den meisten Fällen der Seilzug nachgestellt werden.“


Licht

Sollte die Lampe hinten oder vorne nicht leuchten, liegt das in der Regel lediglich an einem kaputten Birnchen. „Es kann aber auch sein, dass Stecker, Rahmen oder einzelne Schrauben schon zu sehr gerostet sind und deshalb die erzeugte Energie nicht mehr geleitet wird“, sagt der Experte Andreas Mertner. Es sei von daher ratsam, alle Steckerchen für die Anschlüsse hin und wieder anzuschleifen.“


Schaltung, Kette, Speichen

Überprüfen Sie zunächst, ob sämtliche Gänge in der Schaltung funktionieren, denn auch da gibt es oft Abnutzungserscheinungen. Dann ist die Kette dran: Die sollte grundsätzlich beim Frühjahrsputz mit einem Lappen abgerieben und mit (nicht zu viel) Öl beträufelt werden. „Und zwar auf der Innenseite, den nur so verteilt sich das Öl gleichmäßig“, weiß Mertner. Anschließend noch die Kette justieren, denn sie „darf nicht so zu stark gespannt sein, aber auch nicht zu lasch aufliegen“, sagt der Fachmann. Schließlich die Speichen: Um heraus zu finden, ob die gleichmäßig gespannt sind, einfach das Rad drehen und lauschen. Mertner: „Wenn alles gut ist, machen die Speichen pling, eine lose Speiche macht hingegen plock.“


Lager

Zum Frühjahrs-Check sollte auch das Radlager überprüft werden. Da empfiehlt es sich, das Fahrrad am Lenker zu packen. Wackelt eines der Räder, obwohl es fest in der Verankerung sitzt, ist das Radlager kaputt. Weiter zum Tretlager: Dazu die Gabeln der Pedale rütteln. Sofern das Lager Spiel hat, ist es defekt.


Schrauben

Am Ende noch einmal alle Schrauben am Fahrrad durchgehen und festziehen. Bei Bikes mit Alu-Rahmen empfiehlt Mertner, die Nähte auf Risse zu untersuchen, „und zwar gerade bei günstigeren Modellen“, sagt er.

Übrigens: Ein paar Tropfen Öl auf die Kette oder auf die Gelenkarme sollten immer fließen, nicht nur zum Frühjahrsputz, und gerade bei Vielfahrern, rät Andreas Mertner Auch, wenn über einen längeren Zeitraum zu wenig Luft in den Reifen ist, gehen die Fahrräder kaputt.“

 

Von Stephan Wappner




Ein ganz besonders nettes Kompliment! Von unserer Facebookseite. I like!






Prinz, Juli 2012: "Alles Originale". Richtig. Danke, Prinz.







Girls Day 2011: Alle hatten Spaß und eine der jungen Damen wird beim Schrauben bleiben- und das Jugendamt fährt jetzt Düsselrad!







Iwo Randoja im Stahlrahmen-Blog:"10 Fragen an... Düsselrad"



Ich habe gefühlt schon ein paar Tausend Mal erwähnt, dass mir Radläden besonders gut gefallen, die einen klaren Fokus haben (und idealerweise vor allem auf Stahlbikes setzen). Man könnte das auch “ein Konzept” nennen, das über ein möglichst massenhaftes Verkaufen von ebenso massenhaften Rädern hinausgeht.

Beispielsweise Düsselrad in … genau … Düsseldorf. Hofladenbesitzer Jojo Maes treibt ausschließlich klassisch-schlichte Stadt-Land-Holland-Räder an, die ihren Stil eher aus der Einfachheit und Solidität beziehen als aus Lifestyle-Attributen. Bei Düsselrad finden sich u.a. Marken wie Abici, Amsterdam, Batavus, aber auch schwedische Stahlperlen wie Pilen und Kronan, das deutsch-moderne Pendant Retrovelo und die Pedersen-Manufaktur von Michael Kemper. Dazu gesellt ich das, was mir ebenfalls besonders gut an Radläden gefällt: die gute alte Hausmarke namens … Überraschung … Düsselrad: schnickschnackfreie Stadträder für die Dame und den Herrn aus gemufften CroMo-Rahmen mit 3-8 Nabengängen, Wunschfarbe und Wunschausstattung.


(Mehr)




Da staunt der Pinguin!



Von Deception Island, das ist nicht weit vom Südpol, erreicht uns dieses fantastische Foto. Ein glücklicher Kunde weist den Weg zum Fahrradladen. Von dort aus natürlich nicht wirklich direkt um die Ecke...






Aus: "Natürlich! Düsseldorf" Ausgabe 1 / 2010 Text: Nicole Fink







Aus: Rheinische Post (rp-online) Ausgabe 24.3.2010







Aus: "Der Westen" (derwesten.de) Ausgabe 29.3.2010 Text: Peter Sieben










"Gesundheitstag 2009" im Innenministerium NRW, Düsseldorf



Was liegt da näher, als den Herrschaften zu zeigen, was ein rechter Drahtesel ist?

Wir sind der Einladung gerne gefolgt und haben uns regen Interesses erfreut. Den grössten Spaß hatte das Publikum beim Pedelec-Heizen im Foyer :-)




"Tag der Technik 2009"



Eine Schau der Fachhochschule Düsseldorf. Mit dabei ein von Düsselrad gesponsortes und ausgerüstetes Fahrrad mit allerlei Anbringungen für Feinstaub-Meßfahrten.











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