Düsseldorf, den 21.08.2017

Wenn der große Regen kommt: Winterzeit ist Bauzeit!




Falls Sie sich mit dem Gedanken tragen, sich etwas Hübsches auf die Räder stellen zu lassen, sind Herbst und Winter die beste Zeit dafür. Im Frühling kommen nämlich immer alle gleichzeitig und naturgemäß dauert dann alles länger - und wenn dann schon die Sonne scheint, brennt es einem noch um so schlimmer unter den Nägeln.

Wir zeigen in wenigen einfachen Schritten, wie Sie sich Ihr Düsselrad oder Retrovelo auch ohne Kunststudium zusammenträumen können.




Als Erstes finden Sie heraus, was eigentlich zu Ihnen passt. Und zwar am besten, solange es noch nicht schneit.


Machen Sie einen Besuch. Machen Sie Probefahrten! Das Resultat zeigt, ob ein Düsselrad oder ein Retrovelo zu Ihnen und Ihrem Leben passt.

Oder die Dreiviertelmeterüberriesengepäckbrücke, die Sie gern für noch viel größere Einkäufe dranhätten. Sowas steht hier alles für Sie fahrbereit und ist auch nicht wasserlöslich. 




Zweiter Schritt technische Ausstattung: Was geht und was geht nicht?

Ich weiß, verehrte Damen: Öde. Muß aber sein und ist obendrein die beste Gelegenheit, sich das Körbchen und das Siebenganggetriebe zu sichern. Es passt einfach nicht immer alles an alles. Bausätze haben Grenzen. Die sind nicht immer gleich ersichtlich, aber dafür haben Sie ja uns: Wir drücken uns nicht vor der Arbeit, haben ganz gut Ahnung, beißen nicht und können sprechen.






Von jetzt an haben Sie die Ruhe weg

Mit der Erkenntnis um den richtigen Rahmen in der passenden Größe und die rechten Ausstattungsdetails können Sie sich jetzt genüßlich zurücklehnen und sich Kälte und Dunkelheit zunutze machen: Es folgt


Der Katalog der süßen Leiden: Farben, Sättel, Klingeln






Für den kommenden Schritt empfehle ich Zeit, Kaffee oder Tee in größeren Mengen und ein gutes Pfund Auto- und Mopedbilderbücher oder Internet: Besuchen Sie die Bücherei oder eine Suchmaschine Ihrer Wahl und haben Sie ein Auge auf Zweifarbenlackierungen. Die gab es viel zwischen Ende der Zwanziger und Mitte der Sechziger Jahre. So finden sich hübsche Kontraste für Rahmen, Reifen und Dekore. Und bleiben Sie gern im alten Europa: Mint-Weiß oder Burgundy-Cream kann nämlich jeder, und das war ohnehin auch schon immer für närrischen Krempel wie Vesparoller oder Heckflossenungeheuer reserviert. British-Racing-Green mit Hellelfenbein hingegen, ihr Bentleyboys and -Girls, oder alle diesen namenlosen Franzosenfarben passen hervorragend zu klassischen Fahrrädern. Ebensogut die alte Loriot-Nummer: Ein ganzes Universum von Grautönen tut sich da auf, von Luftwaffe bis "Lichtgrau".

Dazu Reifen in Schoko, Vanille oder schwarz.

Think.




Und stecken Sie immer gern die Nase rein mit Fragen und Ideen!






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